Unsere Aktivitäten 2013

 

Eröffnung des neuen Skateparkes am Freibad

Ein schier unendliche Geschichte neigt sich dem Ende entgegen, denn nachdem auf Initiative des Kinder- und Jugendparlament der Stadt Weida (kaum zu glauben, aber solange gibt es diese Interessenvertretung der Jugend in der Osterburg-Stadt schon)

 

  • 1996 am ehemaligen Sommerbad eine Skateboardbahn errichtet,

  • 2002 am neuen Freibad ein Fahrrad- Inlinerpark in Betrieb genommen, 

  • 2007 der Jugend- und Sporttreff mit Streetball- und Streetsoccer-Anlage vervollständigt und

  • 2013 die seit langem eingelagerte Minipipe am neuen Freibad wieder aktiviert

 

wurde, konnte nun am 24.09.2013 der fertige Skaterpark am Freibad nach 17 Jahren endlich seiner Bestimmung übergeben werden. Was lange währt wird gut.

 

Insgesamt über 6.000 Euro hat der Schulförderverein der Staatl. Regelschule Auma mit Unterstützung durch Volker Emde (CDU), der Stadt Weida und des Thüringer Bauministeriums nochmal „in die Hand" genommen, um die beliebte Freizeitanlage für Kinder- und Jugendliche aus dem gesamten Sozialraum „Mitte" noch attraktiver zu gestalten.

 

Nur der guten Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Firmen, Behörden, Politikern und nicht zuletzt dem „langem Atem" des Kinder- und Jugendparlamentes der Stadt Weida (in aller 2 Jahre wechselnder Besetzung) ist es zu verdanken, dass eine schier unendliche Geschichte doch noch ein Happy End hat.

 

Jugendaktionstag und Weida rockt zwischen Lust und Frust

Lust auf mehr hat man als Veranstalter auf jeden Fall schon mal, wenn man das Bürgerhaus in Weida betritt, eine Location (so nennt man das heutzutage), die ihres Gleichen sucht und von der wir vor Jahren nur geträumt haben.


Nun, 9 Jahre später, ist das Objekt zwar immer noch so toll, der Besucheransturm ist jedoch verflacht, zumindest beim Infotag für Jugendliche und beim Bandcontest am 13.09.2013.


Woran es lag, wer weiß das schon. War's das falsche Konzept oder die falsche Werbung, war's der akute Lehrermangel oder lag's doch am Freitag, den 13ten? An der Vorbereitung lag's auf jeden Fall nicht und auch an der Musik kann's nicht gelegen haben.

 

Denn:

  • beim Jugendaktionstag am Vormittag gaben alle Aussteller, Institutionen und Vereine ihr Bestes, um die Schüler über die Jugendarbeit in Weida umfangreich zu informieren und

  • auch bei „Weida rockt" am Abend hauten die Musiker kräftig „in die Saiten", um die Fans von Livemusik bestmöglich zu unterhalten.

 


Schade nur, dass vergleichsweise wenig Besucher den Weg ins Bürgerhaus fanden, denn das Angebot war groß und die Musik war echt super. Hatten die Veranstalter, Landratsamt und Stadt, dank der zahlreichen Sponsoren gehofft, noch ein paar Euro für die Jugendarbeit in Weida einspielen zu können, ist man nun froh, wenigstens mit +/- 0 abrechnen zu können. Soviel zu Frust, Spaß hat's aber trotzdem gemacht und unsere Jugend ist uns die Mühe schon wert. Und da sind wir schon wieder bei der Lust.

 

Qualmende Köpfe beim KJP

 ... denn nachdem bereits die Nutzungsordnung beauftragt, die TÜV-Abnahme und die Erfüllung der damit verbundenen Auflagen veranlasst wurden sind, gilt es nun die Zusatzgeräte zu beauftragen, damit diese nach den Sommerferien der Bestimmung übergeben werden können. 

 

Strengt zwar ein bisschen an, kostet auch eine Menge Zeit ist aber auch irgendwie toll für die Jungs und Mädels, wenn sie sehen, dass die Freizeitanlage immer attraktiver wird und sie dazu maßgeblich beigetragen haben. Und erst recht, wenn sie von den Jugendlichen auch noch so gut angenommen wird.  

Tragschicht am Freibad aufgebracht

Am 13. November 2012 wurde am Fahrrad- und Inliner-Park neben dem Freibad die Asphalttrag- und -deckschicht aufgebracht, die der zukünftigen Mini-Pipe-Skaterbahn festen Halt und eine neue Heimat geben wird. Den Auftrag der Stadt Weida zur Befestigung einer 200 Quadratmeter großen Erweiterungsfläche hatte die Firma Udo Fiedler GmbH erhalten. Mittels der Technik des Subunternehmers Max Bögl war die 20 x 10 Meter-Fläche schnell bituminiert.


Die Metallbaufirma Andreas Eitner hatte in den letzten zwei Wochen die alte Bahn repariert und fehlende Teile ersetzt. Nun fehlt nur noch eine neue Kunststoffbeschichtung und dann kann es losgehen mit dem sportlichen Vergnügen. Nach Auskunft der Mitarbeiter des städtischen Sportamtes ist mit der Aufstellung der Skaterbahn jedoch erst nach dem Winter zu rechnen.
Die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments und alle Nutzer wird es freuen.

 

Unterführung in Weida soll gestaltet werden

Unterführung in Weida, die vom Jugendparlament gestaltet werden soll.


Nächstes Projekt des Jugendparlaments Weida. Die Idee aus den Reihen des Weidaer Jugendparlamentes ist schon etwas älter, wie Sven Müller von der Stadtverwaltung erklärt: die von zahlreichen Graffiti ver(un)zierte Unterführung im Köckritzer Weg unweit des Friedhofes soll verschönert werden. Durch Graffiti.


"Wir stellen uns einen kleinen Wettbewerb im Kunstunterricht an den Schulen vor", sagt Müller. Eine Jury aus Stadtrat, Jugendparlament und Kunstlehrern könnte die Entwürfe im Graffiti-Stil bewerten, die Siegerentwürfe würden dann an die Wand gebracht - unter Anleitung von Profis, aber durch die Schüler selbst.


Das Ganze steht noch im Konjunktiv, da eine wichtige Voraussetzung noch erbracht werden muss: die Finanzierung. Das Grundieren und Versiegeln, das Material und die Hilfe der Geraer "Folien Fabrik", die sich auf Graffiti-Auftragskunst spezialisiert hat, beim Einrastern und der Ausführung; Sven Müller rechnet mit Kosten von etwa 8500 Euro. 
Die Erlaubnis für die Aktion hat man sich bereits bei der Deutschen Bahn und beim Straßenbauamt geholt - der Durchgang führt unter Bahngleisen und der Bundesstraße hindurch. Das Straßenbauamt hätte laut Müller zudem sogar eine finanzielle Unterstützung von 1500 Euro in Aussicht gestellt.


Genauso hoch könnte der Anteil sein, den das Jugendparlament zu leisten im Stande ist. Positive Signale für eine Förderung gebe es zudem auch aus dem Thüringer Bauministerium. Den Rest wolle man versuchen, mit Spenden aufzutreiben, sagt Sven Müller. 
"Wenn die Finanzierung steht, würden wir uns mit dem Wettbewerb an die Weidaer Schulen wenden", kündigt er an und zeigt sich optimistisch, dass vielleicht schon 2014 die Idee der Jugendlichen umgesetzt werden kann.

 

Quelle: Ostthüringer Zeitung Gera/Marcel Hilbert

 

Zur symbolischen Übergabe war man noch unter sich

... zwei Tage später sah das Ganze schon viel besser aus ... auf dem Inliner- und Fahrradpark vorm Freibad in Weida. Nun mit Streetsoccer, Streetball - und ... NEU ... Skateranlage und bald schon mit dem ein oder anderen Zusatzgerät fürs BMX-Rad, den Cityroller oder eben das gute, alte Skateboard ausgestattet.


Denn Dank MdL Volker Emde (CDU), dem Thüringer Bauministerium, dem Schulförderverein der Regelschule Auma und den Sponsoren von „Weida rockt" stehen dem Kinder- und Jugendparlament der Stadt Weida nochmals insgesamt 6.000 Euro zur Verfügung, um die für alle Jugendlichen des Sozialraumes „Mitte" nutzbare Anlage noch ein bisschen „aufzupeppen".


Wie, entscheiden die zukünftigen Nutzer selber ... regen Zuspruch hat die Anlage allerdings jetzt schon ... wie man sieht.

 

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