„Weida rockt“ beginnt traumhaft in der Osterburg

… wie sonst auch, bei der Kulisse … und endet vorzeitig nach 5 von 6 Bands um Mitternacht im strömenden Regen. Schade, denn es hatte alles so schön angefangen. 

 

Bereits um 19 Uhr pilgerten bei weitem mehr Besucher als im Vorjahr in den Burghof um coole Livemusik in allen Fassetten zu hören. Dabei bewies Mike Reichenbächer als Musikexperte bei der Programmzusammenstellung einmal mehr, dass er von seinem Handwerk etwas versteht. 5 Stunden spielten 5 Bands ausnahmslos selbst komponierte Songs … die 6te Stunde und die 6 Band sollte den bei einsetzendem Dauerregen immer weniger werdenden Musikfans leider nicht vergönnt sein.

 

So blieb am Ende dem, gelinde gesagt, etwas durchnässten Veranstaltungsteams vom Arbeitskreis Weida das Resümee, dass:

 

  • das Zuschauerinteresse Zusehens gestiegen ist,
  • der nur mit Unterstützung von Landkreis, Stadt, der Initiativen „Vielfalt Leben“ und „Schutz vor Kriminalität“ mögliche kostenlose Eintritt wieder einmal mehr auf großen Zuspruch (wer hätte das gedacht) gestoßen ist,
  • im Spendenschwein des Kinder- und Jugendparlamentes am Eingang 356,92 Euro für die Jugendarbeit in Weida „hängen geblieben“ sind,
  • die Bands immer wieder gerne am Fuße des Bergfriedes der altehrwürdigen Osterburg spielen,
  • es nicht nur den Besuchern sondern auch den Mitwirkenden viel Spaß gemacht hat

 

 

und dass die Band, deren Auftritt um Mitternacht buchstäblich ins Wasser gefallen ist, die erste bereits gebuchte Gruppe im nächsten Jahr sein wird. Denn eine 22te Auflage von „Weida rockt“ wird´s garantiert wieder geben ... die traumhafte Kulisse läuft ja nicht weg.