Judoka, Mezőtúr!

Für das Wochenende vom 18. - 20.8.2017 gab es aufgrund der nunmehr bereits 20 jährigen Städtepartnerschaft zwischen Weida und Mezötúr eine Einladung nach Ungarn. Durch eine europäische Förderung konnte die Stadtverwaltung Mezötúr eine europäische Jugendbegegnung organisieren. Delegationen junger Leute aus 6 Ländern fanden sich zusammen, diskutierten über Europa, schlossen trotz Sprachbarrieren neue Freundschaften und feierten gemeinsam den Nationalfeiertag Ungarns. Weida war vertreten durch Mitglieder des Kinder- und Jugendparlamentes unter Begleitung von Herrn Sven Müller (Stadtverwaltung) und Herrn Andreas Kotsch (Gymnasium). Mit dem folgenden Bericht geben die jungen Weidaer ihre Eindrücke wieder und danken herzlich für die Gastfreundschaft.


Die Stadtverwaltung hat zum Weidschen Kuchenmarkt wieder eine Delegation aus Mezötúr eingeladen, um das Jubiläum der Städtepartnerschaft gebührend zu feiern!

 

„Judoka, Mezőtúr!"

 

Am Freitagmorgen des 18. August 2017 machten sich Anna, Ella und Johann Hemmann, Franziska Beier, Lina Kahlert, Sven Müller, Andreas Kotsch und Paul Metzmacher auf die Reise in unsere schöne Partnerstadt Mezőtúr in Ungarn.


Nach dreizehn Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel schließlich am späten Nachmittag. Erschöpft von der langen Anreise fielen wir nach einem üppigen Begrüßungsmahl in unsere gemütlichen Betten. Ein vielseitiges Wochenende sollte uns bevorstehen...


Ein Treffen mit anderen Jugendlichen aus europäischen Partnerstädten Mezötúrs stand schon am nächsten Morgen auf dem Programm.
Am Samstag nach dem Frühstück gingen wir ins schöne Rathaus und diskutierten mit den Delegationen der anderen Länder über Europa und Euroskepsis. Trotz der Sprachbarrieren war es sehr interessant, die Meinung der anderen Schüler über die Europäische Union zu hören. Kurz darauf genossen wir den Ausblick vom Mezőtúrer Rathaus auf das Stadtbild.


Am Nachmittag besuchten wir bei schönstem Wetter das Freibad der Stadt mit beheiztem Schwimmbecken. Dieses hatte angenehme 38° C.
In dieser Zeit vertraten Andreas Kotsch und Sven Müller unsere Stadt auf einer kleinen Veranstaltung anlässlich des Jubiläums der Städtepartnerschaft. Schon 20 Jahre besteht eine offizielle Städtepartnerschaft zwischen Weida und Mezötúr.

 

Am Abend fand dann am Ufer des toten Flussarmes des Hauptkanals Hortobágy-Berettyó
der Stapellauf vieler kleiner von den Einwohnern gebauter Boote statt. Darauf folgte ein tolles Feuerwerk. Bis in die Nacht hinein tanzten wir zusammen mit unseren polnischen Freunden, die wir am Morgen kennergelernt hatte, auf einer Retro-Disco.

Der Sonntag begann sportlich unter dem Motto „Spiel ohne Grenzen". Hier spielten die Delegationen gegeneinander Basketball, Fußball, Kegeln und Tauziehen.


Nach dem Mittagessen fand anlässlich des Nationalfeiertages im Rathaus eine Veranstaltung statt, bei der wir auch die bunten Kultur Ungarns kennenlernen konnten.


Aufgrund des für ungarische Verhältnisse schlechten Wetters hatten wir das Freibad an diesem Nachmittag fast für uns alleine.
Kurz vor Mitternacht mussten wir uns dann auch schon wieder vom schönen Mezőtúr und unseren polnischen Freunden verabschieden.
Insgesamt können wir auf ein sehr erlebnis- und facettenreiches Wochenende zurückblicken und freuen uns darauf, noch einmal nach Mezőtúr zu fahren.

 

Anmerkung zum Titel: In Ungarn begrüßt man sich mit der schönen Redewendung „Jó napot!". Und genau das bereitete vor allem einem unserer Mitreisenden große Schwierigkeiten. So wurde aus „Jó napot!" „Judoka!".
Also dann... „Judoka Mezőtúr!"

 

Kinder- und Jugendparlament der Stadt Weida